© Weinviertel - Alarm 2016  

Sicherheitstechnik & Gebäudeschutz

Bei Videoüberwachungsanlagen muß vorab grundsätzlich unterschieden werden: ° Analog Bei Analogsystemen wird eine Kamera mit einem Aufnahmegerät und einem Monitor über Koaxkabel verbunden. Oder mehrere Kameras werden mit einem Videoumschalter (Multiplexer) und danach mit dem Aufnahmegerät und einem Monitor verbunden. Jede Kamera benötigt ein eigenes Netzteil. Die Betrachtung kann direkt am Monitor oder zu einem späteren Zeitpunkt vom Aufnahmegerät betrachtet werden. ° Digital Hier werden die jeweiligen Geräte mit einem Netzwerkkabel verbunden oder können in ein bestehendes Netzwerk eingebunden werden. Digital bringt mehrere Vorteile: Die Bildqualität ist wesentlich besser, die Überwachung kann von jedem Computer im Netzwerk oder auch über Internet stattfinden, die Kameras können über das Netzwerk versorgt werden und benötigen kein eigenes Netzteil (Poe - Power over Ethernet), der Aufnahmeserver kann überall im Netzwerk angeschlossen werden. Bewegliche Kameras (z.B. Domkameras) oder Zoom können auch über das Netzwerk gesteuert werden. ° Objektive Die Wahl des Objektives hängt von der Größe der zu überwachenden Fläche und von den Lichtverhältnissen ab. Bei wechselnden Lichtverhältnissen benötigt man ein Objektiv mit automatischer Blende (Autoiris) ° Innenbereich Im Innenbereich ist die Anbringung, bei genügend Licht im Raum, relativ einfach. Man benötigt lediglich ein Kabel zum Netzwerk (bei Digital) oder ein Koaxkabel zum Aufnahmegrät und eine Stromquelle (bei Analog) ° Aussenbereich Hier benötigt man für jede Kamera ein Wetterschutzgehäuse, nach Möglichkeit mit Heizung, da sonst im Winter die Gefahr besteht, dass durch die Erwärmung der Kamera die Sichtscheibe anläuft und man nur mehr graue Mattscheibe sieht. Die Anschlüsse sind hier, wie im Innenbereich beschrieben, jedoch in jedem Fall mit Stromquelle für die Heizung des Gehäuses. ° Drahtlos Die Möglichkeit Bild und Ton über Funk zu übertragen gibt es sowohl bei Analog als auch bei Digital. Bei letzterem kann man einfach eine W-Lan Kamera in ein W-Lan Netzwerk einspeisen. Eine Stromquelle bei der Kamera ist aber in jedem Fall nötig. ° Taglicht Bei Tageslicht oder genügend ausgeleuchteter Überwachungsfläche z. B. mit Scheinwerfern, die von Bewegungsmeldern eingeschaltet werden, sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. ° Nachtsicht Wenn man eine Fläche im Dunkeln überwachen möchte, dann gibt es sogenannte Nachtsichtkameras. Da diese aber auch nicht ohne Licht auskommen, werden hier unsichtbare Infrarot Leuchten verwendet. In Innenräumen bis 5 Meter Entfernung sind diese direkt in der Kamera eingebaut. Im Aussenbereich ist es etwas komplizierter. Da sich die Kamera in einem Wetterschtzgehäuse befindet, würde sich die eingebaute Infrarotbeleuchtung an der Sichtscheibe spiegeln und es wäre nichts mehr zu erkennen. Deshalb müssen externe Infrarotleuchten montiert werden. Da im Freien 5 Meter meistens nicht ausreichen, benötigt man hier wesentlich teurere Infrarotscheinwerfer. ° mit Alarmierung Will man mittels eines Kamerabildes einen Einbruchalarm auslösen, gibt es die Möglichkeit der “Motion Detektion”. Das heißt, ein Computerprogramm teilt das Bild in einen Raster ein. Man kann die Flächen, bei denen Alarm ausgelöst werden soll, im Raster bestimmen. Der Computer speichert jedes Bild und vergleicht es mit dem folgenden. Wenn sich ein Unterschied ergibt, wird Alarm ausgelöst. Die Empfindlichkeit kann ebenfalls eingestellt werden, damit z. B. im Freien, eine Katze nicht gleich den Alarm auslöst. ° wo darf man Videoüberwachen Grundsätzlich nur in Privaträumen oder am Privatgelände. Wenn Sie einen Eingangsbereich, der sich schon in einem öffentlichen Gelände befindet, überwachen wollen, benötigen Sie eine Erlaubnis der zuständigen Behörde.
Eine immer größere Rolle spielt dabei die Netzwerktechnik. Bei sogenannten IP- (oder auch Netzwerk-) Systemen können wesentlich höhere Datenmengen über ein Netzwerkkabel von der Kamera zum Aufzeichnungssystem übertragen werden als bei konventionellen analogen Lösungen. Unsere neuesten Netzwerk-Kameras arbeiten bereits mit Auflösungen von bis zu 6 Megapixeln, was einer Auflösung von 3072x2048 Bildpunkten entspricht. Netzwerk-Kameras unterscheiden sich in der Bildqualität daher wesentlich von Analogsystemen. Durch neueste Datenkompressionstechniken (H.264 bzw. H.265) wird bei gleichbleibender Bildqualität weniger Bandbreite benötigt als in der Vergangenheit. Doch auch die Analogtechnik wird ständig weiterentwickelt. Neueste HDTVI Technologie ermöglicht es, 1080P Full HD Signale (1100 TVL) mittels RG59 Koaxialkabel über eine Länge von bis zu 500m in Echtzeit verlustfrei zu übertragen. Aufgrund der einfachen Konfiguration und Erweiterbarkeit bestehender Systeme besitzt die Analogtechnik nach wie vor einen bedeutenden Stellenwert in der Videoüberwachung.
Allgemeine Informationen:
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Bei Videoüberwachungsanlagen muß vorab grundsätzlich unterschieden werden: ° Analog Bei Analogsystemen wird eine Kamera mit einem Aufnahmegerät und einem Monitor über Koaxkabel verbunden. Oder mehrere Kameras werden mit einem Videoumschalter (Multiplexer) und danach mit dem Aufnahmegerät und einem Monitor verbunden. Jede Kamera benötigt ein eigenes Netzteil. Die Betrachtung kann direkt am Monitor oder zu einem späteren Zeitpunkt vom Aufnahmegerät betrachtet werden. ° Digital Hier werden die jeweiligen Geräte mit einem Netzwerkkabel verbunden oder können in ein bestehendes Netzwerk eingebunden werden. Digital bringt mehrere Vorteile: Die Bildqualität ist wesentlich besser, die Überwachung kann von jedem Computer im Netzwerk oder auch über Internet stattfinden, die Kameras können über das Netzwerk versorgt werden und benötigen kein eigenes Netzteil (Poe - Power over Ethernet), der Aufnahmeserver kann überall im Netzwerk angeschlossen werden. Bewegliche Kameras (z.B. Domkameras) oder Zoom können auch über das Netzwerk gesteuert werden. ° Objektive Die Wahl des Objektives hängt von der Größe der zu überwachenden Fläche und von den Lichtverhältnissen ab. Bei wechselnden Lichtverhältnissen benötigt man ein Objektiv mit automatischer Blende (Autoiris) ° Innenbereich Im Innenbereich ist die Anbringung,  bei genügend Licht im Raum, relativ einfach. Man benötigt lediglich ein Kabel zum Netzwerk (bei Digital) oder ein Koaxkabel zum Aufnahmegrät und eine Stromquelle (bei Analog) ° Aussenbereich Hier benötigt man für jede Kamera ein Wetterschutzgehäuse, nach Möglichkeit mit Heizung, da sonst im Winter die Gefahr besteht, dass durch die Erwärmung der Kamera die Sichtscheibe anläuft und man nur mehr graue Mattscheibe sieht. Die Anschlüsse sind hier, wie im Innenbereich beschrieben, jedoch in jedem Fall mit Stromquelle für die Heizung des Gehäuses. ° Drahtlos Die Möglichkeit Bild und Ton über Funk zu übertragen gibt es sowohl bei Analog als auch bei Digital. Bei letzterem kann man einfach eine W-Lan Kamera in ein W-Lan Netzwerk einspeisen. Eine Stromquelle bei der Kamera ist aber in jedem Fall nötig. ° Taglicht Bei Tageslicht oder genügend aus- geleuchteter Überwachungsfläche z. B. mit Scheinwerfern, die von Bewegungs- meldern eingeschaltet werden, sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. ° Nachtsicht Wenn man eine Fläche im Dunkeln über wachen möchte, dann gibt es sogenannte Nachtsichtkameras. Da diese aber auch nicht ohne Licht auskommen, werden hier unsichtbare Infrarot Leuchten verwendet. In Innenräumen bis 5 Meter Entfernung sind diese direkt in der Kamera eingebaut. Im Aussenbereich ist es etwas komplizierter. Da sich die Kamera in einem Wetterschtzgehäuse befindet, würde sich die eingebaute Infrarot- beleuchtung an der Sichtscheibe spiegeln und es wäre nichts mehr zu erkennen. Deshalb müssen externe Infrarotleuchten montiert werden. Da im Freien 5 Meter meistens nicht ausreichen, benötigt man hier wesentlich teurere Infrarotscheinwerfer. ° mit Alarmierung Will man mittels eines Kamerabildes einen Einbruchalarm auslösen, gibt es die Möglichkeit der “Motion Detektion”. Das heißt, ein Computerprogramm teilt das Bild in einen Raster ein. Man kann die Flächen, bei denen Alarm ausgelöst werden soll, im Raster bestimmen. Der Computer speichert jedes Bild und vergleicht es mit dem folgenden. Wenn sich ein Unterschied ergibt, wird Alarm ausgelöst. Die Empfindlichkeit kann ebenfalls eingestellt werden, damit z. B. im Freien, eine Katze nicht gleich den Alarm auslöst. ° wo darf man Videoüberwachen Grundsätzlich nur in Privaträumen oder am Privatgelände. Wenn Sie einen Eingangsbereich, der sich schon in einem öffentlichen Gelände befindet, überwachen wollen, benötigen Sie eine Erlaubnis der zuständigen Behörde.
Eine immer größere Rolle spielt dabei die Netzwerk- technik. Bei sogenannten IP- (oder auch Netzwerk-) Systemen können wesentlich höhere Datenmengen über ein Netzwerkkabel von der Kamera zum Aufzeichnungssystem übertragen werden als bei konventionellen analogen Lösungen. Unsere neuesten Netzwerk-Kameras arbeiten bereits mit Auflösungen von bis zu 6 Megapixeln, was einer Auflösung von 3072x2048 Bildpunkten entspricht. Netzwerk-Kameras unterscheiden sich in der Bildqualität daher wesentlich von Analogsystemen. Durch neueste Datenkompressionstechniken (H.264 bzw. H.265) wird bei gleichbleibender Bildqualität weniger Bandbreite benötigt als in der Vergangenheit. Doch auch die Analogtechnik wird ständig weiterentwickelt. Neueste HDTVI Technologie ermöglicht es, 1080P Full HD Signale (1100 TVL) mittels RG59 Koaxialkabel über eine Länge von bis zu 500m in Echtzeit verlustfrei zu übertragen. Aufgrund der einfachen Konfiguration und Erweiterbarkeit bestehender Systeme besitzt die Analogtechnik nach wie vor einen bedeutenden Stellenwert in der Videoüberwachung.
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